Weisse Nächte nun im Sebastiani-Pavillon
Aufgrund einer behördlichen Anordnung können die geplanten Aufführungen des Stücks „Weisse Nächte“ nach einem frühen kleinen Werk von Dostojewski im Weissen Turm am Alten Schlachthof nun doch nicht durchgeführt werden, teilt das Landshuter Kollektiv „Spielfrei“ um Regisseur Riccardo Lando mit. Nun ist ein neuer Spielort gefunden: der Sebastiani Pavillon in der Litschengasse . Die Vorstellungen am 4. Dez., am 5., 10., 11., 12. und 13. Dez. waren bereits ausverkauft. Weitere Infos unter www.spielfrei-landshut.de oder Tel. 0174-2186636.
Herbstprogramm von Theater Konrad
Die Theaterfreunde können sich auf
Neuproduktionen des Theaters Konrad freuen: Mit einer "irren Komödie" wartet die Truppe um Michael Deppisch (Autor und Regie) im Herbst im Pfarrheim St. Konrad auf: „Die Wahnsinnskarriere des Doktor X“, Die satirische schwarze Komödie in zwei Akten treibt den ganz normalen Büro- und Karrierewahnsinn mit Tempo, Wortwitz und schräger Situationskomik auf die Spitze. Die Termine: Sa 17.10. bis 14.11.2026. Im Kinderprogramm startet am 23.10. (bis 15.11.) die Produktion "Ronja Räubertochter. Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. Sept. unter www.theaterkonrad.de / https://la-tickets.eu/theaterkonrad
Orgelkonzert in St. Konrad
Ein anspruchsvolles Orgelprogramm gab es mit der Orgelmesse mit Werken verschiedener Komponisten am 27. Sept. in der Pfarrkirche St. Konrad. Solist war der renommierte Freisinger Domorganisten Simon Rager.
Ein weiteres hochkarätiges Orgelkonzert gibt es am So, 25.Okt. um 17 Uhr in der Reihe der Orgelkonzerte mit Frank Dillmann (Nürnberg) . Der Eintritt ist frei.
Neu im Viertel: Lesung der prämierten russischen Autorin
Die seit kurzem im Viertel lebende russische Schriftstellerin Natalja Kljutscharjowa las am 6. Okt. vor vollem Haus im Pfarrheim St. Peter und Paul unter dem Titel „Mensch bleiben in unmenschlichen Zeiten“ in einer Veranstaltung des CBW aus ihren beim Suhrkamp-Verlag veröffentlichten Tagebüchern und fand damit großen Zuspruch. Sie wurde 2026 mit dem Johann-Philipp-Palm-Preis für Meinungs- und Pressefreiheit ausgezeichnet.
Stadtteilversammlung mit neuem Format am 1.Okt.
Mit einem neuen Format wurde die Folge der Stadtteilversammlungen am Do 1. Okt. im Bernlochnersaal wieder aufgenommen. OB T. Haslinger wollte den Bürgertreff großräumiger gestalten und als zentrale Themen für die Stadtteile Altstadt, Nikola, Achdorf und Berg Verkehr und Sicherheit in den Mittelpunkt stellen. Bereits ab 17 Uhr iwar Gelegenheit, an Infoständen Detailfragen zu klären. Für das Nikolaviertel wurde auf eine Änderung des Zuschnitts des Sanierungsgebiets verwiesen und eine Weiterbehandlung der Parkraumregulierung in Aussicht gestellt.
St. Nikola am Denkmaltag
Als Beitrag der Pfarrei St. Nikola zum Denkmaltag war kürzlich die Kirche Alt St. Nikola geöffnet. Herausragendes Werk ist dort die spätgotische Skulptur "Christus in der Rast" von Hans Leinberger, dem wohl größten bayerischen Bildschnitzer seiner Zeit. Die 1,40 m hohe Skulptur aus Lindenholz befindet sich in einem klimatisierten Glaskasten im südlichen Seitenschiff. Nur mit dem Lendenschurz bekleidet sitzt Christus erschöpft auf
Wahlergebnisse im Viertel
Bei den Kommunalwahlen am 8.3.2026 gab es im Viertel nachfolgende Ergebnisse (in Prozent, in Klammern die Zahlen der Gesamtstadt):
CSU 24,7 (28,9); Grüne 18,4 (20,1); AfD 18,0 (11,2); Linke 10,4 (5,5); SPD 9,2 (10,0); FW 6,2 (9,2); Zukunft La. 4,1 (4,5); ÖDP 3,3 (3,3); JU 2,6 (3,2); FDP 2,3 (2,9); BP 0,8 (1,0). Aus dem Viertel sind nun im Stadtrat vertreten: Hedwig Borgmann (Grüne), Falk Bräcklein (Linke), Anja König (SPD), Norbert Hoffmann (ZL) und Ursula Weger (CSU). Jh
Bausenat winkt Einhausung der Sturmvilla durch
Nachdem die Denkmalwürdigkeit der Sturmvilla außer Frage steht, wurde nun im Bausenat die Folgebebauung des angrenzenden Grundstücks auf den weiteren Weg gebracht. Trotz heftiger Einsprüche der Grünen-Stadträte (C.Rabl: „Denkmal in Käfighaltung“ und T.Keyßner „Das Denkmal wird erdrückt!“) sollen nun die Planungen des Investors an Stelle der ehem. Tankstelle mit einer 7-8-stöckigen Bebauung fortgeführt werden. Offen ist noch die Folgenutzung der Sturmvilla. In der Sitzung war auch von einem „Quartierstreff“ die Rede. Jh
Miniblocks fürs Viertel
Die Belastungen durch den Verkehr beeinträchtigen mit der zunehmenden Verdichtung immer mehr die Wohnqualität in einzelnen Bereichen des Nikolaviertels. Ein Konzept, das hierzu Abhilfe schaffen könnte, wäre die Einrichtung von "Miniblocks" nach dem Vorbild von Barcelonas sog. "Superblocks", die mittlerweile auch in einigen anderen Städten eingerichtet wurden bzw. in der Diskussion sind. In einer gut besuchten Veranstaltung der AGs1/3 am Mi 22.Okt. 2025 iin der METIS ) stellte der Urbanist Marcel Thielitz sein im Rahmen einer Master Thesis an der TU München erarbeitetes Konzept zur Diskussion. Mehr dazu hier .
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